Muss ein Zahnarzt bei seinem Patienten einen oder mehrere Zähne künstlich ersetzen, hat der die Wahl zwischen verschiedenen Arten von Zahnersatz.
Muss ein Zahnarzt bei seinem Patienten einen oder mehrere Zähne künstlich ersetzen, hat der die Wahl zwischen verschiedenen Arten von Zahnersatz, wobei zwischen festsitzendem und herausnehmbaren Zahnersatz unterschieden wird. Entscheidet der Zahnarzt aufgrund der individuellen Zahnsituation seines Patienten für einen herausnehmbaren Zahnersatz, setzt er etwas ein, was man im allgemeinen als Prothese oder Gebiss bezeichnet. Eine Prothese liegt auf der Schleimhaut des Mundes auf und ist beliebig herausnehmbar. Sie sollte täglich herausgenommen werden und mit speziell dafür geeigneten Präparaten gereinigt werden.
Wenn der Zahnmediziner sich hingegen für den festsitzenden Zahnersatz entscheidet, hat er grundsätzlich die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten – die Brücke oder die Krone. Ein einzelner defekter Zahn wird mit einer Krone, mehrere defekte Zähne nebeneinander werden mit einer Brücke bedeckt. Sowohl bei der Krone aus auch bei der Brücke bleiben die betroffenen Zahnwurzeln im Kiefer stehen. Denn die natürliche, noch intakte Zahnwurzeln sind die perfekte Grundlage für den Zahnersatz, der exakt passend auf die Wurzeln aufgesetzt wird. Dadurch sitzt der Zahnersatz fest und die Wurzel ist bei richtiger Pflege vor Karies geschützt. Dieser Effekt kann nur erreicht werden, weil Brücke und Krone im Zahnlabor basierend auf einen Kieferabdruck des Patienten hergestellt werden.
Herausnehmbarer Zahnersatz, egal ob Brücke oder Krone, wird beim täglichen Einsatz im Mund, vor allem durch das Kauen, sehr stark belastet. Aus diesem Grund wird es erforderlich, ihn nach ca. fünf bis fünfzehn Jahren zu erneuern.
Um den Einsatz von Zahnersatz möglichst lange heruazuzögern oder sogar ganz zu vermeiden, sollte man als Patient regelmäßig zum Zahnarzt gehen und die Zähne nach dem Essen sorgfältig mit Zahnbürste, Zahncreme und Zahnseide reinigen.
Notiz: Zahnersatz, Gebiss, Krone, Brücke, günstig, sparenKerstin Becker
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