Sicheres investieren bedeutet, seinen Vermögensaufbau durchdacht zu strukturieren. Worauf es dabei ankommt und wie man dabei vorgehen kann, zeigt Ihnen dieser Artikel.
Wenn es um ihr eigenes Geld geht, ist Sicherheit bei den meisten Privatanlegern oberstes Gebot. Zugunsten höherer Sicherheit wird dabei auch gerne auf den einen oder anderen Prozentpunkt Rendite verzichtet. Dabei empfiehlt es sich, strukturiert vorzugehen und auch bei der sicheren Vermögensanlage sein Geld unter Liquiditäts- und Renditeaspekten zu verteilen. Die Basis sollte dabei ein kleines Polster auf dem Girokonto bilden. Zwei Nettomonatsgehälter sind dabei völlig ausreichend. Nach der Bildung dieser sofort verfügbaren Rücklage auf dem eigenen Girokonto sollte die eigentliche Liquiditätsreserve aufgebaut werden. Dafür eignet sich Tagesgeld ganz besonders. Attraktive Verzinsung und tägliche Verfügbarkeit bei absoluter Sicherheit sowohl von Einlage als auch erwirtschafteten Zinsen (bei Mitgliedschaft der kontoführenden Bank im Einlagensicherungsfonds deutscher Banken) sprechen fürs Tagesgeld als Reserve für unvorhergesehenen Finanzbedarf. Bei der Höhe dieser Reserve gehen Experten von vier bis sechs Nettomonatsgehältern aus. Erst wenn sowohl Girokonto als auch Tagesgeld in der beschriebenen Höhe mit Guthaben gefüllt sind, sollte über das eigentliche investieren nachgedacht werden. Für sicherheitsbewusste Anleger eignen sich hier Staatsanleihen hoher Bonität, Rentenfonds und andere festverzinsliche Wertpapiere hervorragend als Basis eines defensiven Depots. Auch hier gilt: eine Streuung der verfügbaren Mittel auf verschiedene Anlageformen und Laufzeiten ist nicht nur sinnvoll, sondern empfehlenswert. Wer ein derart sicheres Fundament für seine persönliche Geldanlage geschaffen hat, kann in den nächsten Schritten sein Portfolio um risiko- und ertragsreichere Investments wie Aktienfonds, einzelne Aktien oder Zertifikate erweitern. Dabei sollte aber die Basis sicherer Investments immer fortlaufend dem Gesamtvermögen angepasst werden, um die risikoreicheren Anlageformen nicht überzugewichten und so das Risiko des Portfolios nicht unnötig zu erhöhen.
Notiz: Tagesgeld, Girokonto, Geldanlage, Vermögensaufbau
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