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Die Funktionsweise einer Simkarte


Die Simkarte ist eine art Chipkarte, die einen Nutzer eindeutig identifizieren kann. Mit ihr stellen Mobilfunkanbieter die Möglichkeit her, zwischen dem Endverbraucher und dem Kunden zu kommunizieren, und so eine Telefon oder Datenverbindung herzustellen.
Die Simkarte (Abkürzung für: Subscriber Identity Module - deutsch : Nutzer Identifikations- Modul) ist eine art Chipkarte, die einen Nutzer eindeutig identifizieren kann. Mit ihr stellen Mobilfunkanbieter die Möglichkeit her, zwischen dem Endverbraucher und dem Kunden zu kommunizieren, und so eine Telefon oder Datenverbindung herzustellen.

Diese kleine Chipkarte hat mittlerweile ein großes Funktions- und Informationsspektrum, so beinhaltet sie geheime Zeichenfolgen, und Algorithmen die zu Datenverschlüsselung (Ciphering) benötigt werden. Des Weiteren können auf einer Simkarte Netzbezogene, und Nutzerdaten gespeichert werden.

In dieser Chipkarte integriert ist ein winzig kleiner Prozessor mit samt Speicher, üblicherweise im ID-000 Format. Die Simkarte selbst verfügt über 8 Kontaktflächen, diese dienen zur Spannungsversorgung, und zum Datenaustausch, wobei zwei der acht Kontaktflächen ungenutzt bleiben.

Der Speicher der Simkarte besteht aus drei Grundlegenden Bausteinen, einem Ram (Random Access Memory), einem Rom (Read only Memory) und einem EEPROM. Im ROM ist das grundlegende Betriebssystem der Karte, nicht des Handys, abgelegt. Dort werden auch eigene Softwarebausteine, so genannte Brandings der Mobilfunkunternehmen abgelegt (z.B. Aktivierungscodes, Startlogos, Verbindungscodes usw ... ) . Der RAM beinhaltet die gerade gebrauchten Daten, dieser wird nur als Zwischenspeicher genutzt, und ist speichert somit die Daten nur solange sie benötigt werden. Im EEPROM werden die Daten des Benutzers abgelegt, wie z.B. Telefonnummern, die letzten Anrufe, SMS und einiges mehr.

Die Simkarte ist essentieller Grundbaustein einer GSM Kommunikationseinheit, hierbei ist es egal ob es sich um ein Mobiltelefon, eine Datenkarte für den Laptop oder ein Gerät zur mobilen Internetnutzung handelt.

Generell wird die Simkarte von Mobilfunkunternehmen bereitgestellt, und kann auch innerhalb des Funknetzes jederzeit Punktgenau geortet werden. Die Simkarte ist allerdings auch vor Missbrauch geschützt. Sie beinhaltet insgesamt 4 Codes, SIM-PIN, SIM-PIN2, SIM-PUK und SIM-PUK2, hierbei handelt es sich um Sicherheitscodes, von denen der Endverbraucher nur die SIM-PINs ändern kann. Wird der PIN (Personal indentification Number) 3-mal falsch eingegeben benötigt man den PUK (Personal Unlock Code). Wird dieser nun wieder zu oft, falsch, eingegeben, löscht sich die Karte selbstständig und macht sich somit unbrauchbar!

Notiz: Simkarte, GSM, Mobilfunk

Daniel Weiss

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