Die Arbeitslosigkeit in Kroatien beträgt momentan 17%, trotzdem befindet sich das Land in einem wirtschaftlichen Aufschwung. Dazu tragen vor allem die erhöhten Investitionen als Folge der EU-Beitrittsbemühungen bei. Kroatien ist auch ein starker Wirtschaftspartner innerhalb des Zentraleuropäischen Freihandelsabkommens (CEFTA) und wird auch oft als wirtschaftlicher Motor Südosteuropas bezeichnet.
Die Arbeitslosigkeit in Kroatien beträgt momentan 17%, trotzdem befindet sich das Land in einem wirtschaftlichen Aufschwung. Dazu tragen vor allem die erhöhten Investitionen als Folge der EU-Beitrittsbemühungen bei. Kroatien ist auch ein starker Wirtschaftspartner innerhalb des Zentraleuropäischen Freihandelsabkommens (CEFTA) und wird auch oft als wirtschaftlicher Motor Südosteuropas bezeichnet. Im " Global Gender Gap Report" von 2006 des Weltwirtschaftsforums belegte Kroatien einen guten 16. Platz. In diesem Bericht werden z.B. die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen und die Mitbeteiligung der Frauen in der Politik und in entscheidenden Wirtschaftspositionen des Staates untersucht. Die Hälfte der Landfläche wird als Agrarfläche verwendet, dazu gehören vor allem die fruchtbaren Böden im Save-Drau-Zwischenstromland. Die wichtigsten Früchte, die angebaut werden, sind Zuckerrüben, Kartoffeln, Weizen und Mais. In klimatisch begünstigten Regionen werden auch einige Sonderkulturen, vor allem Wein und Obst, angebaut. In Süddalmatien kann man mit Tabak und Zitrusfrüchten hohe Ernteerträge erzielen, ebenso ist in Dalmatien der Fischfang eine wichtige Einkommensquelle. In der Viehzucht dominieren in ganz Kroatien jedoch die Rinder-, Schaf- oder Schweinezucht. Kroatien ist relativ reich an Bodenschätzen, Erdgas, Erdöl, Steinkohle, Braunkohle, Bauxit, Eisenerz und Porzellanerde (Kaolin) gehören zu den wichtigsten Rohstoffen. In manchen Regionen gibt es auch kleine Mengen an Calcium, Naturasphalt, Kieselerde, Glimmer und Salz. Darüber hinaus werden Graphit und Baumaterialien, vor allem Betongrundstoffe, abgebaut. Vor Ausbruch der Jugoslawienkriege 1991 war die Bergbauindustrie einer der wichtigsten Arbeitgeber. Die vorherrschenden Industriebetriebe in Kroatien sind die Erdölraffinerien, Eisen- und Stahlwerke, Schiffswerften, Chemieunternehmen und Produktionsstätten für Nahrungsmittel, Maschinen, Zement, Beton, Metallwaren und Textilien. Die Bergbauindustrie, die früher so wichtig für Kroatien war, verzeichnet dagegen seit einigen Jahren Rückgänge in der Produktion. Viele der Industriebetriebe wurden 1991 bei den Kämpfen zerstört oder beschädigt, der Wiederaufbau ist mit vielen finanziellen Mitteln verbunden und verhindert eine Weiterentwicklung in anderen Produktionsbereichen. Zu Beginn der Auseinandersetzungen mit Serbien 1991 ging die Industrieproduktion massiv zurück, ab 1993 verzeichnete man Zuwachsraten in der Wirtschaft und ab 1996 konnte man in den meisten Branchen erhebliche Produktivitätssteigerungen erkennen. Das Bankwesen in Kroatien ist konsolidiert, die größten Banken des Landes haben mit italienischen und österreichischen Großbanken fusioniert oder wurden von diesen übernommen. Zu den größten Banken in Kroatien zählen die Zagrebacka banka, die Privredna banka, die Splitska banka, die Raiffeisenbank Austria, die HVB Croatia banka, die OTP banka und die Karlovacka banka.
Notiz: Kroatien, FerienwohnungDenis Milkovic
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